30.09.2011

Polen | Region Bodzentyn | Herrenlose Hunde


Strassenhunde sind an den meisten Orten dieser Welt unerwünscht. Verwahrlost, hungrig und oft auch krank streunen sie umher auf der Suche nach Nahrung, Unterschlupf und Zuneigung. Dinge die ihnen allzu oft verwehrt bleiben. Um dem "Problem" Herr zu werden, werden die Tiere in der Regel entweder getötet oder in Lagern eingepfercht, wo sie ein unwürdiges Dasein fristen, bis zu ihrem Tod.


Auch die polnische Gemeinde Bodzentyn sieht sich mit der Problematik der streunenden Hunde konfrontiert und hat den Tierschutzbund Zürich um Hilfe gebeten. Erste Abklärungen im April und weitere im Juni durch Mitarbeitende des Tierschutzbundes zeigen, dass es der Behörde in Bodzentyn ernst damit ist, eine tiergerechte Lösung für die Hunde zu finden. Bis heute werden die Tiere eingefangen und entweder im überfüllten Tierheim in Kielce untergebracht, viel öfter jedoch getötet. Dass die lokalen Hundefänger dabei alles andere als zimperlich sind und die Hunde gemäss Gerüchten regelrecht hinrichten, will der Bürgermeister nicht mehr tolerieren und sucht deshalb kompetente Unterstützung durch den Tierschutzbund Zürich.

Es ist eher die Ausnahme, dass Tierschützer von offizieller Seite um Hilfe gebeten werden, umso mehr freuen wir uns, mit Ihrer Hilfe, dieses Projekt voranzutreiben.

Nachstehend finden Sie einige Impressionen unseres letzten Einsatzes vor Ort.