Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Eigendynamic ein Projekt entwickeln kann und teilweise vorgefasste Meinungen revidiert werden sollten.
Der beste Werbeträger für das Tierschutzprojekt der Gemeinde Wachock und dem Tierschutzbund ist der Pfarrer der Gemeinde. Vor kurzem predigte er von der Kanzel herunter, dass die Menschen für ihre Katzen und Hunde verantwortlich sind und sie durch den Tierschutzbund kastrieren und medizinisch versorgen lassen sollen. Seither stehen die Telefone nicht mehr still, viele Menschen sind äusserst dankbar für das Angebot.
Allein in den letzten zwei Wochen wurden 21 Hunde und Katzen kastriert. Nadja berichtet immer wieder, dass viele Tierhalter sehr fürsorglich mit ihren Hunden und Katzen umgehen. Haltungsfehler passieren auch durch mangelnde Information. Unermüdlich klärt Nadja über die Bedürfnisse der Tiere auf, operierte Tiere werden besucht und ihr Gesundheitszustand überprüft. Nur so zeigt das Kastrationsprojekt eine langfristige und nachhaltige Wirkung.










