19.01.2012

Polen | Sobotka | Farm Animal Service


Großeinsatz in Sobotka. Unser komplettes Team verbringt den ganzen Tag auf dem am 17.1.2012 kontrollierten Hof in Sobotka. Als wir ankommen, liegt Hengst Figiel im Stall und kann von alleine nicht aufstehen. Mit Hilfe von drei Männern schaffen wir es, ihn vorsichtig auf die Beine zu bringen. Er bekommt Schmerzmittel und wird an den Tropf (Infusion) gehängt. Rajek und Nadja korrigieren die Klauen bei fünf Ziegen. In der Zwischenzeit fahren Anna und Bogdan los, um Heu und Stroh zu organisieren. Als wir anfangen die Hunde zu impfen, stellen wir fest, dass es nicht acht oder neun sind, wie zunächst gezählt, sondern 15. Fünf sind in einem dunklen, kleinen Schuppen eingesperrt. Neun der Tiere sind Weibchen. Wir vermuten das der Besitzer die Hunde züchtet und verkauft (alle sind reinrassig). Wir verlangen von Ihm, dass er die Tiere kastriert, da wir ihm Futter gebracht haben. Er ist aber skeptisch. Er gibt uns zunächst drei Hündinnen mit. Eine kleine Rattlerhündin, die nur noch ein Gerippe ist und zwei Labradorhündinnen.  Eine mit einem alten Knochenbruch am Hinterbein. Sie lahmt. Wir werden für die drei ein neues Zuhause finden.
Hengst Figiel erholt im Laufe des Tages ein wenig und zeigt zu unserer Freude Interesse an Futter. In den drei nächsten Tagen wird zusätzlich die Tierärztin kommen. Unser Team wird regelmäßig Kontrollbesuche durchführen.

Stroh und Heu werden organisiert

Entladen, verstauen, misten - unser Team in Tageseinsatz

Alle Hunde werden vor Ort geimpft

Alle Hunde werden vor Ort geimpft

Hengst Figiel kann nicht aufstehen

Hengst Figiel kommt an den Tropf

Hengst Figiel hat eine Schnittwunde an der Fessel