02.05.2011

Türkei | türkische Grenze | Transporte


Bei der letzten Kontrolle der Tiertransporte an der türkischen Grenze fiel vor allem ein Lastwagen der niederländischen Firma Keus & Mollink negativ auf. Die Zustände auf dem Transporter waren schlimm. Der TSB, AWF und Eyes on Animals reagierten sofort und informierten die Presse und den zuständigen Staatssekretär Henk Bleker. Dieser versprach hart gegen den Almeloser Viehbetrieb vorzugehen. Untenstehend finden sie die Übersetzung eines Artikels aus der niederländischen Presse:


Bleker will hart gegen einen Almelooser Tiertransport-Betrieb vorgehen

Staatssekretär Henk Bleker hat versprochen gegen den Almeloser Viehtransportbetrieb Keus & Mollink hart vorzugehen. Er reagiert damit auf einen Bericht der Tierschutzorganisationen „Eyes on Animals“ und dem Schweizer Tierschutzbund.


Die Organisationen haben vor kurzem einige Tiertransporte kontrolliert, die gut vier Tage an der Bulgarisch-Türkischen Grenze warten mussten. Dort war eine lange Wartezeit entstanden.

In einem Lastwagen von „Keus & Mollink“ war die Situation gemäss den Tierschutzorganisationen schrecklich. In dem Transporter befanden sich junge ungarische Bullen auf dem Weg in die Türkei. Die Tiere hatten kein trockenes Stroh mehr an Bord und auf der untersten Etage stand kein Trinkwasser zur Verfügung. Ein Bulle war bereits Tod.


Einige deutsche Tiertransporter mit Färsen an Bord waren den Umständen entsprechend gut ausgerüstet. Die Wagen führten genügend Trinkwasser mit und die Ladefläche war mit Stroh ausgelegt. Einige Litauische Transporter hatten offensichtliche Probleme für das Wohl der Tiere zu sorgen. Es gab zu wenig Trinkwasser, keinen trockenen Platz mehr an Bord für die Tiere um darauf zu liegen und zu wenig Raum. Auf den publizierten Fotos waren Schafe sichtbar, welche zwischen den verschiedenen Etagen auf dem Lastwagen eingeklemmt waren.

Gemäss „Eyes on Animals“ ist der Transportbetrieb aus Almelo ein alter Bekannter. Bereits vor 2 Jahren wurde ein LKW ohne die notwendige Ausrüstung angehalten und das war nicht das erste Mal. Bei Keus & Mollink war niemand für eine Stellungnahme erreichbar. 

Unter folgendem Link finden Sie den Film zum Einsatz an der türkischen Grenze:

http://uitgesproken.vara.nl/Nieuws-detail.7674.0.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=43349&cHash=95992b85e84decc99a7df7e52ab6808

Immer wieder sterben Tiere auf dem qualvollen Transport