Katzennothilfe auf der italienischen Insel Elba

Futterstellen für die Katzenkolonien erleichtern das Einfangen
Nach Kastration/Sterilisation werden die behandelten Katzen wieder zu ihrer Kolonie gebracht
Pflege, Quarantäne und Vermittlung pflegeintensiver Katzen
Tierärztliche Versorgung, Kastration, Sterilisation, Operation
Erste Hilfe, Wundversorgung, Rehabilitation
Gesund pflegen abgemagerter, dehydrierter Katzen, häufig mit Infekten

Die Ausgangslage - das Elend freilebender Katzen          

Auf der Insel Elba leben tausende Katzen in hunderten kleinen und grossen Katzenkolonien. Die Schätzungen gehen weit auseinander und  liegen zwischen 10 -15.000. Laut Gesetz Nr. 281 v. 14. August 1991 müssten sich die Gemeinden um die streunenden Katzen kümmern. Dies geschieht jedoch nur vereinzelt. 
Auch lokale Tierschutzorganisation bekämpfen das Katzenelend immer wieder mit einzelnen Aktionen, jedoch nicht systematisch und koordiniert. Auch die Zusammenarbeit der Tierschutzorganisationen vor Ort klappt nicht gut. 
Nach einer ausführlichen Recherche vor Ort, Gesprächen mit Tierschutzorganisationen, Tierärzten und Gemeinden hat sich der Tierschutzbund entschlossen, das Elend der Katzen mit einem systematischen Programm zu bekämpfen. 

Die Ziele: 

  • Systematische Kastration der Katzenpopulation (Kolonie für Kolonie)
  • Unterbrechung der Überpopulation
  • Aufklärung der Privatbesitzer
  • „In die Verantwortung nehmen“ der Gemeinden

Wie wir vorgehen:

  • In der Anfangsphase Tragen der gesamten medizinischen Kosten, Fangen der Katzen, Aufbau der logistischen Voraussetzungen.
  • Mittelfristig müssen die Gemeinden und die A.S.L. aber die Verantwortung übernehmen
  • Grosse Kastrationsaktion zu Beginn mit mehreren Tierärzten (ca. 250 Katzen)
  • Kontinuierliche Kastrationen durch das feste Team vor Ort
  • Abkommen mit allen 7 Gemeinden auf Elba, das uns die Arbeit offiziell erlaubt. Alle Gemeinden befürworten unser Projekt. Die meisten haben finanzielle Unterstützung zugesagt.
  • Kooperation mit vier lokalen Tierärzten (Dr. Mugnai, Dr. Barsotti, Dr. Scalabrini, Dr. Murzi). Zusammenarbeit  nach von uns aufgestellten medizinischen Standards zu fest vereinbarten Tarifen.
  • Gespräche und Treffen mit den Gemeindevertretungen und dem Veterinäramt.

Wir werden unterstützt durch:

  • Dr. Melosi/Livorno, den Präsidenten der Tierärztekammer der Toscana. 
  • Parkverwaltung des Nationalparks (hier viele Katzenkolonien)
  • Kooperation mit den örtlichen NGO‘s ENPA (und Ragazzi di Canile)